Melodie: Verdammt, ich lieb dich (2007)

Ich sitze hier am Schreibtisch bis nach Mitternacht.
Ich hab‘ das bisher schon oft gemacht.
Viel nützt es – mir noch nicht.

Ich stehe an der Tafel, die ich hier vollschmier‘,
Doch die Lösung, sie verschließt sich mir,
Verschließt sich, verschließt sich mir.

Im Lehrbuch soll ein Ansatz sein,
Doch den sehe ich nicht ein.
Das ärgert, ärgert mich.

Auf einmal kommen mir neue Ideen,
Wär schön, wenn die jetzt endlich geh‘n.
Doch es geht schon wieder nicht.

Und ich verzweifle schon wieder innerlich.

Refrain:
Verdammt, ich lös das, ich lös das nicht!
Verdammt, ich schaff das, ich schaff das nicht!
Verdammt, ich will das, ich will das nicht!
Ich will doch nicht frustrier‘n!

Langsam fällt mir doch ‚ne Lösung ein:
Damit müsste das ganz einfach sein.
Bin fertig – oder nicht?

Ist da was, das man vergisst?
Kann es sein, dass es jetzt richtig ist?
Ich glaub‘ das einfach nicht.

Gegenüber steht ein Telefon,
Ich ruf kurz an beim Komm‘liton‘.
Ich erreich‘ ihn, erreich‘ ihn nicht.

Der Kopf hat wieder mal zuviel geraucht,
Das ist es, was man in Mathe braucht,
Doch niemand, niemand sagt: Hör auf!

Und ich verzweifle schon wieder innerlich.

(Refrain)